das rostheidene gewand
zerschlissen
verkantet
die felsigen knochen
faulig dein leib
nichts an dir
ist lieblich
raue schwester
nicht dein beißend torfiger schweiß
umwölkte stirn
morastiges gemüt
nicht die harten klänge
der mühevolle weg
frontaler sturm
auch nicht
die verfallenen gemäuer
in denen deine seele haust
als böten sie noch schutz
als habe nicht
die zeit sie abgetragen
wie der gezeiten schliff die küstenklippen
wollweiße perlen hier und da
wild verstreut durchs ganze land
wie von gerissner kette
nichts an dir ist leicht
schöne schwester
St.W.
2 Kommentare:
im augenblick tut denken not und mir mangelt es an sprache. du wurdest vermisst und dich wieder nah zu wissen tut gut.
ich hatte ein gespräch in dem viel altes wieder aufgekocht ist und gerade verarzte ich mich notdürftig und flüchte aus kontakten in die welt der wunderbaren bilder.
was heissen soll ich lese viel und schreibe wenig.
danke für deine gedanken, die ich bei mir weiss.
ich werde noch ein paar tage verborgen bleiben, aber nicht für lange...
reno
Schöne melancholische Lyrik...
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